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Menschen, Länder,
Abenteuer
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von Harald Scheuplein
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Tonauswahl
- Gesungene Lieder nur dann bringen, wenn jedem der Inhalt absolut bekannt ist. Bei englischen Liedern, selbst wenn sie Ohrwürmer sind, ist das oft so. Sinnvoll könnte z.B. sein, bei der Einführung zu einem Alaska Dia Vortrag das Lied von Johnny Norton "North to Alaska" bringen. Der Titel wird im Lied oft genug wiederholt und der ist wirklich von jedem zu verstehen und somit die Botschaft vermittelt. Ansonsten keine Botschaften mit Gesang bringen. Sie wollen ja ihre Dias zeigen und nicht wie toll irgendeiner singen kann.
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Die Musik ist nur Mittel zum Zweck, um Stimmung zu vermitteln, also letztendlich um die Wirkung der Bilder auf den Betrachter zu verstärken.
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Aufpassen bei rhythmischen Liedern wo man so schön mit klatschen kann. Hier müssen die Bilder auch in diesem Takt überblendet werden. Umgekehrt auch, will man in einer Bildfolge Gleichförmigkeit demonstrieren hilft dabei nichts mehr als eine Tonuntermalung mit ausgeprägter Rhythmik.
- Möglichst nur Musik nehmen, die nicht auffällig und Selbstzweck ist. Ihre Bilder sind ja eigentlich das wichtigste!
- Geräusche! Bringen Sie möglichst im Hintergrund Originalgeräusche, die sie neben Ihren Fotos am Original Schauort aufgenommen haben (z.B. mit der Videokamera oder Kassetten Rekorder). Herrlich ist doch die Dampflok, wo man auch das Tuten dazu hört. Aber auch hier lauert eine Falle: keine Geräusche vom fahrenden Zug bringen, wenn aus dem Foto eindeutig hervorgeht, dass der Zug steht. Ich will damit sagen, daß die Geräusche auch zum Bild passen müssen. Auch aufpassen bei Bildern vom Fluß und dem Geräusch des Wasserfalls – das passt nicht. Ein Fluss fließt leise und macht praktisch keine Geräusche. Umgekehrt ist es auch falsch, einen tosenden Wasserfall mit dem Geräusch von Bachplätschern zu untermalen. Also aufgepasst!
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